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Joanna und Anna. Zwei Frauen – zwei Geschichten
Dieses Bildungsmaterial beschäftigt sich mit der Situation von Frauen in der Zeit der Transformation in Polen in den 1990er Jahren. Es bezieht sich auf Derrida, der über die von der Geschichte “heimgesuchte” Gegenwart schrieb, und auf Geertz, der darauf hinwies, dass es unmöglich ist, die eigene Sichtweise der Welt vollständig aufzugeben und ein umfassendes, objektives Bild der Kultur oder Epoche zu zeichnen. Die hier gezeigten Geschichten von Joanna und Anna sind ein Versuch, die Epoche durch das Prisma einer Person zu beschreiben, die in ein bestimmtes Fragment der Realität eingebettet ist. Jede einzelne Geschichte ist einzigartig und gleichzeitig Träger einer bestimmten Epoche.
Die vorgeschlagenen Aufgaben und Diskussionsfragen sollen zum Nachdenken über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft anregen und über die Reflexion hinaus Handlungen zur bewussten Gestaltung des Selbst und der Welt, in der man leben möchte, initiieren.





